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Alles über Spargel

spargel in verschiedenen Farben

Spargel ist sehr gesund und kalorienarm. Er beinhaltet nicht nur wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphat, sondern spendet unserem Körper auch viel Vitamin C, Vitamin E und besondere B-Vitamine, die wichtig für unser Nervensystem sind. Außerdem schützt die enthaltene Folsäure auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Doch wie erkennt man guten Spargel? Welche Farbe ist am gesündesten und wie wird er am besten zubereitet?

Gesunde Farbvielfalt

Obwohl das Gemüse zu über 90 Prozent aus Wasser besteht, ist er ein wahrer Alleskönner. Er regt die Verdauung und den Stoffwechsel an, reinigt das Blut, schwemmt Giftstoffe aus dem Körper und unterstützt unsere Leber-, Nieren- und Lungenfunktion. Egal welche Farbe auf den Teller kommt – Spargel ist immer eine echte Vitamin- und Mineralstoffbombe. Die unterschiedlichen Farben entstehen übrigens dank der Sonne: Weißer Spargel wächst unter, grüner über der Erde, wo ihn das Sonnenlicht färben kann. Der grüne Spargel enthält daher mehr Vitamin C und Karotin als der weiße. Er schmeckt auch herzhafter und muss nicht geschält werden.

So erkennt man guten Spargel

Frisch schmeckt er einfach am besten. Je „älter“ Spargel nämlich wird, umso faseriger wird er. Auch der Geschmack wird mit der Zeit holzig und bitter. Bei hochwertigem Spargel sind die Spargelspitzen immer fest geschlossen und ergeben ein quietschendes Geräusch, wenn man sie aneinander reibt. Wenn man mit dem Fingernagel in den Anschnitt drückt, sollte etwas Saft austreten – so erkennt man, dass er fisch ist.
Wenn sich der Spargel weich anfühlt, sollte man lieber die Finger davon lassen. Bei grünem Spargel deuten schwarze Stellen darauf hin, dass er nicht mehr genießbar ist. Im Kühlschrank – eingewickelt in ein feuchtes Tuch – ist er bis zu drei Tage haltbar. Frisch geschält lässt er sich auch perfekt einfrieren: Bei der Weiterverarbeitung einfach gefroren ins kochende Wasser werfen und vorher nicht auftauen.

Die Zubereitung

Spargel wird nur dann geschält, wenn seine Haut dick und hart ist. Es gibt auch Sorten mit zarter Haut, die nicht geschält werden müssen. Den Spargel aber auf jeden Fall immer von oben nach unten schälen. Die Spargelstange dabei am besten mit den Fingerspitzen am Kopf festhalten und auf das Handgelenk legen.
Tipp: Vor dem Schälen kurz in lauwarmes Wasser legen, dann brechen die Stangen nicht so schnell.
Er kann in zahlreichen Varianten serviert werden: Ob als Suppe, Ragout, klassisch mit Sauce Hollandaise und Erdäpfeln oder extravagant als Frittata, als Beilage zu Fisch – Spargel ist immer ein gern gesehener Gast auf dem Teller.

Zu beachten ist bei der Zubereitung eigentlich nur die Kochzeit: Leichtes Dämpfen für 5 bis 10 Minuten (je nach Dicke der Stangen) reicht für den perfekten Genuss meistens völlig aus!

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