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Bunte Würzfreuden

Pfeffer Gewürz Geschichte Fakten woher Arten rot schwarz

Pfeffer ist das meist gehandelte Gewürz der Welt, circa 200.000 Tonnen werden davon jährlich verkauft. Und das nicht ohne Grund. Schließlich ist er das wichtigste Gewürz, wenn es darum geht, Gerichten eine scharfe Note zu verleihen. Ursprünglich stammt der Exot aus Südindien und noch heute wird er meist in fernen Regionen angebaut. Nicht umsonst heißt es: „Geh’ dorthin wo der Pfeffer wächst.“

Was man sich heute kaum noch vorstellen kann, ist, dass Pfeffer im Mittelalter so kostbar war, dass ein Kilogramm Pfeffer mit einem Kilogramm Gold aufgewogen wurde. Folglich wurden Pfefferkörner einzeln verkauft. So kommt es auch, dass man noch heute von „gepfefferten“ Preisen oder von reichen „Pfeffersäcken“ spricht.

Pfefferkörner gibt es in den Farben schwarz, weiß, grün oder rot. Die Farbe hängt vom Reifegrad der Beeren ab, wenn sie gepflückt werden. Der handelsübliche, schwarze Pfeffer zum Beispiel entsteht, wenn man die Beere noch grün pflückt. Erst durch Trocknung werden die Körner schwarz und schrumpelig.

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