Chinakohl auf Brett in Nahaufnahme
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Warenkunde

Chinakohl – der Vitamin-C-Spender

Wusstest du, dass Chinakohl tatsächlich etwas mit China zu tun hat? Die Kreuzung aus Speiserübe und Senfkohl verdankt ihren Namen nämlich ihrem Ursprungsland. Sie zeichnet sich optisch durch einen schmalen zylindrischen Kopf sowie große gelbgrüne Blätter mit gekrausten Blattrippen aus. Chinakohl schmeckt und riecht dabei nur sehr zart nach Kohl und kann sowohl kalt als auch warm verzehrt werden. Knackig, frisch und mild ist er als heimisches Saisongemüse im Winter nicht mehr von unserem Speiseplan wegzudenken!

Diese Dinge solltest du über Chinakohl wissen:

Gesundheit & Nährwert

Chinakohl hat einen Wassergehalt von über 95 % und ist damit äußerst kalorienarm. Da er zudem sehr ballaststoffreich ist, hält er lange satt und ist so ein ideales Gemüse für eine gesunde und bewusste Ernährung. Zu seinen Vorzügen zählt außerdem sein hoher Gehalt an Vitamin C – ein optimaler Kick für unser Immunsystem in der kalten Jahreszeit. Eisen, Kalium und Folsäure leisten einen wichtigen Beitrag, unser Nervensystem am Laufen zu halten. In einer Schwangerschaft kommt das auch dem Embryo zugute. Aufgrund des erhöhten Nitratgehaltes sollten Säuglinge und Kleinkinder Chinakohl jedoch nur in Maßen verzehren.

frisch geernteter Chinakohl

Herkunft & Sorten

Das Kohlgewächs aus dem „Reich der Mitte“ wird dort bereits seit über 2000 Jahren kultiviert und verspeist. In seiner Ur-Heimat Guangzhou wurde ihm aufgrund seines Aussehens auch der klingende Beiname „Zahn vom weißen Drachen“ verliehen. Bevor der Chinakohl nach Europa kam, verbreitete er sich im 15. Jahrhundert über Korea nach Japan und eroberte sich einen festen Platz in der asiatischen Küche. Als Salat oder beliebte Gemüsebeilage zubereitet, kennen auch wir mittlerweile diverse Chinakohl-Sorten. Die beliebteste und bekannteste Sorte ist aber sicherlich die „Brassica rapa var. pekinensis“.

frischer Chinakohl gestapelt

Tipps für Kauf & Lagerung

Ein Chinakohlkopf kann bis zu drei Kilo wiegen. An so einem Exemplar hat man im wahrsten Sinne des Wortes einige Tage zu knabbern. Damit der Chinakohl in dieser Zeit frisch bleibt, sollte bereits beim Einkauf darauf geachtet werden, dass sich keine braunen Flecken auf dem Kohlkopf befinden. Zuhause sollte man das Gemüse immer kühl und lichtgeschützt lagern. Dann hält es sich bis zu sieben Tage, ohne an Geschmack und Farbe zu verlieren. In feuchtes Küchenpapier eingeschlagen und in einem luftdicht verschlossenen Glas oder einer Frischhaltebox verpackt, ist Chinakohl im Kühlschrank bei 0 – 5° C am besten aufgehoben.

Chinakohl auf einem Schneidebrett mit Messer

Zubereitung & Verzehr

Chinakohl schmeckt sowohl roh als auch im Salat oder als Gemüse in süß-sauren bis scharfen Wok-Gerichten – hier kann er übrigens auch als Ersatz für Pak Choi dienen.

Tipp: Sind die Blätter trotz vorbildlicher Lagerung doch einmal schlaff geworden, können sie für ein paar Minuten in kaltes Wasser gelegt und so schnell und unkompliziert „wiederbelebt“ werden.

Unser Lieblingsrezept: Gebratener Chinakohl auf Reisbett

Chinakohl gebraten Kohl gesund Curry Reis

Mit Curry, Sojasauce und Ingwer bringt gebratener Chinakohl asiatische Aromen auf unsere Teller. Schnell zubereitet, ist er das perfekte Gericht für den Feierabend.

Name: Chinakohl (auch Pekingkohl, Selleriekohl), Gattung der Rübsen Saison: August bis November
Nährwert: ca. 13 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: unterstützt das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Funktionsfähigkeit der Nerven

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