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Warenkunde

Die unterschätzte Rote Rübe

Ihre Anspruchslosigkeit in Anbau sowie Lagerung und ihr erdiger Geschmack haben der Roten Rübe den Ruf als Armeleuteessen eingebracht. Dabei strotzt das sattrote Gemüse mit süß-säuerlichem Aroma nur so vor Vitalstoffen. Unter anderem steht das heimische „Superfood“ gerne bei Spitzensportlern auf dem Speiseplan. Wir verraten, was in der bis zu einem halben Kilo schweren Knolle steckt und wie man sie zubereiten kann.

Das solltet ihr über die Rote Rübe wissen:

Gesundheit & Nährwert

Das Gemüse enthält eine Reihe von sehr gesunden Inhaltsstoffen, die unsere Zellen und Gefäße schützen. Außerdem sind die Knollen voll mit Vitamin B, Kalium, Folsäure und vor allem auch Eisen, was sie zu einem gesunden Energiespender macht. So wirkt die rote Knolle blutreinigend, entsäuert den Körper von innen und regt den Stoffwechsel an. Ihre Inhaltsstoffe stärken außerdem das Immunsystem und wirken entzündungshemmend.

Herkunft & Sorten

Die Rote Rübe stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion und wird heute in der gemäßigten Klimazone angebaut. Dort gilt sie vor allem als Wintergemüse. Obwohl es auch Sorten mit gelber, weißer oder rosa-roter Färbung gibt, sind intensiv rot gefärbte Sorten am bekanntesten. Verantwortlich für die schöne Farbe ist Betanin, das seit Langem als natürlicher Farbstoff verwendet wird. Um ihn zu gewinnen, werden die Rüben mithilfe von Wasser ausgepresst. Dieses Saftkonzentrat wird in der Lebensmittelindustrie als E162 gekennzeichnet.

Tipps für Kauf & Lagerung

Am längsten haltbar sind Rote Rüben mit unbeschädigter, glatter Schale, die nur wenige Seitenwurzeln aufweist. In Papier oder Folie gewickelt, können sie im Gemüsefach des Kühlschranks bei 0 bis 3 °C eine Woche gelagert werden. Gekochte Rote Rüben halten hingegen nur einen Tag.

Zubereitung & Verzehr

In Österreich begegnet man der Roten Rübe meist als im Glas eingelegtes Essiggemüse. Doch die Rote Rübe lässt sich vielseitig verwerten. Ob als gesunder Saft, köstlicher Salat oder exotische Suppe – mit der Roten Rübe lässt sich so einiges zaubern. Als warme Beilage begleitet sie sowohl Fisch als auch Fleisch. Vor der Zubereitung müssen Rote Rüben übrigens gründlich gewaschen werden.

Tipp: Die Blätter der Roten Rübe müssen übrigens nicht in den Biomüll wandern – man kann sie nämlich einfach wie Spinat oder Mangold zubereiten.

 

Name: Rote Rübe (auch Rote Beete, Rahnen oder Rohnen), Familie der Gänsefußgewächse
Saison: September bis November, ganzjährig aus Lagerbeständen erhältlich
Nährwert: ca. 41 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für Zell- und Gefäßschutz, Blut, Immunsystem und Stoffwechsel
Unser Lieblingsrezept: Rote-Rüben-Brot mit Walnüssen

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Rezept des Tages: 18. Oktober 2018
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