Ein Abend im Nobelrestaurant Knigge von Lidl Österreich
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Ein Abend im Nobelrestaurant

Ob zur Familienfeier, zum Business-Essen oder zum romantischem Candle-Light-Dinner: Besondere Anlässe lassen sich am schönsten mit einem Besuch im Nobelrestaurant begehen. Um beim schicken Dinner Stil zu bewahren, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wir haben die wichtigsten Tisch- und Benimmregeln zusammengefasst, damit einem rundum gelungenen Abend nichts im Wege steht.

Der Dresscode

Der Besuch im Nobelrestaurant ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal in Schale zu werfen. Generell hat sich der Dresscode aber gelockert und selbst dunkle Jeans und gehobenere Freizeitkleidung sind oft kein Fauxpas mehr. Männer liegen mit einem langen Hemd und einer langen Hose nie falsch; in sehr feinen Restaurants empfiehlt es sich, einen dunklen Anzug zu tragen. Frauen halten sich an Kleid, Hosenanzug oder Kostüm. Elegant, unaufdringlich und gepflegt lautet die Formel für einen stilvollen Auftritt.

Die Ankunft

Traditionell betritt zuerst der Herr das Restaurant, hält der Dame die Tür auf und überlässt ihr auf dem Weg zum Tisch den Vortritt. Moderne Benimmregeln besagen, dass die Person, die eingeladen bzw. den Abend geplant hat, vorangeht. Am Empfang erkundigt man sich nach der Reservierung oder einem freien Tisch. Oberbekleidung wie Mäntel und Schirme werden an der Garderobe abgegeben. „Wait to be seated“ – also dass man wartet, bis man vom Servicepersonal zum Tisch geführt wird – ist in besseren Restaurants üblich.

Die Menüwahl

Wenn der Gastgeber bestimmte Gerichte oder ein Menü empfiehlt, steckt er damit indirekt den ungefähren Kostenrahmen ab. Es ist höflich, sich daran zu halten, man kann aber auch etwas anderes in derselben Preisklasse aussuchen. Eine zugeklappte Speisekarte signalisiert dem Servicepersonal, dass man bestellen möchte. Die Bestellung gibt entweder der Gastgeber gesammelt auf oder jeder Gast einzeln.

Die wichtigsten Tischregeln

Die Haltung am Tisch ist aufrecht, die Arme werden eng am Körper gehalten und die Hände bis zu den Handgelenken auf dem Tisch abgelegt. Die Serviette wird zu Beginn des Essens einmal gefaltet auf den Schoß gelegt. Man wartet, bis alle ihre Speise serviert bekommen haben, dann eröffnet der Gastgeber das Essen – dasselbe gilt auch für das Zuprosten. Vor dem Trinken tupft man sich mit der Serviette den Mund ab. Nach dem Essen und bei zwischenzeitlichem Verlassen des Tischs legt man sie links neben seinen Platz. Beim Besteck arbeitet man sich von außen nach innen vor und legt es am Ende nebeneinander auf „20 nach 4“ auf dem Teller ab. Manche Speisen wie Pizza, Spareribs und Hühnerflügel dürfen auch mit der Hand gegessen werden. Brot wird in mundgerechte Stücke gebrochen, Zahnstocher in der Toilette benutzt. Schlüssel, Portemonnaie etc. werden nicht auf dem Tisch abgelegt. Wichtig in modernen Zeiten: Das Smartphone wird am Tisch nicht verwendet und auf lautlos oder Vibration geschaltet; zum Telefonieren geht man kurz nach draußen.

Kommunikation mit dem Servicepersonal

Als aufmerksamer Gast fragt man zu Beginn des Abends nach dem Namen der Servicekraft, die einen am Tisch betreut. Der „Herr Ober“ ist zwar noch geläufig, das „Fräulein“ gilt hingegen als veraltete Anrede. Am besten ist es, den Blickkontakt zu suchen. Bei Missgeschicken oder Beschwerden ist Höflichkeit angebracht.

Bezahlen & Trinkgeld

Wenn man Gastgeber ist, kann man schon beim Reservieren oder bei der Ankunft das Servicepersonal kurz darauf hinweisen, dann wird auch die Rechnung der richtigen Person vorgelegt. Heutzutage ist es längst nicht mehr verpönt, dass die Frau einlädt. Sehr diskret ist es, mit Kreditkarte zu bezahlen oder zum Begleichen der Rechnung den Tisch zu verlassen. Vor allem bei offiziellen Anlässen kann es für die Gäste unangenehm sein, wenn bar am Tisch bezahlt wird – unter Freunden oder der Familie ist das hingegen kein Problem. Beim Trinkgeld sind 5-10 Prozent des Rechnungsbetrags üblich. Das Servicepersonal freut sich zusätzlich aber auch über ein ausgesprochenes Lob!

Tipp: Es muss einem nicht peinlich sein, wenn man bestimmte Speisen oder französische Ausdrücke nicht kennt und höflich beim Servicepersonal nachfragt.

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