Erdäpfel auf dunklem Tuch und Holztischplatte von Lidl Österreich
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Warenkunde

Erdäpfel – beliebte Knollen

Bratkartoffeln, Petersilerdäpfel, Püree, Rösti, Pommes … Die Liste an Erdäpfel-Gerichten ist schier endlos. Die Knolle ist einfach ein Multitalent, das zwar unscheinbar aussieht, es unter der Schale aber echt drauf hat.

Was man über Erdäpfel wissen muss:

Gesundheit & Nährwert

Schon gewusst, dass die Kartoffel manchmal als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet wird? Dafür ist der hohe Vitamin-C-Gehalt verantwortlich – hier können Erdäpfel sogar mit Äpfeln mithalten! Auch Vitamin B1, Kalium, Phosphor, Eiweiß und Ballaststoffe sind in den Knollen gespeichert. Die meisten Vitamine und Nährstoffe stecken dicht unter der Schale, weshalb sie möglichst ungeschält zubereitet oder erst nach dem Kochen dünn geschält werden sollten. Außerdem punkten Erdäpfel damit, dass sie sättigend, fett- und kalorienarm sind und dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu senken.

viele Erdäpfel von oben

Herkunft & Sorten

In Südamerika heimisch, gelangte die Kartoffel mit den spanischen Eroberern nach Europa. Dort galt sie lange als giftige Zierpflanze, weshalb sie erst ab dem 18. Jahrhundert beliebter und schließlich zum Grundnahrungsmittel wurde. Diesen Status verdankt der Erdapfel vor allem seinen guten Lagerfähigkeiten und den sättigenden Eigenschaften. Heute werden rund 5000 Sorten angebaut – und das bis auf die feuchten Tropengebiete weltweit. Darunter finden sich sogar „Exoten“ mit violettem Fruchtfleisch.

Kartoffeln in verschiedenen Farben von oben

Erdäpfel-Kochtypen: Mehlig, speckig oder festkochend?

Kartoffeln sind nicht alle gleich – es gibt mehlige, speckige und festkochende Sorten. Doch welche sollte man wann verwenden? Mehlige Erdäpfel enthalten mehr Stärke und werden beim Kochen daher schneller weich. Sie eignen sich besonders gut zum Pürieren, für Suppen und Knödel. Speckige Erdäpfel sind arm an Stärke und bleiben beim Kochen fester. Sie eignen sich daher gut für Salate, als Bratkartoffeln oder für Aufläufe. Die goldene Mitte ist die festkochende Kartoffel. Ihr Stärkegrad liegt genau zwischen der mehligen und der speckigen Kartoffel. Sie bleibt auch nach dem Kochen schön knackig und ist rezepttechnisch ein Allround-Talent.

Erdäpfel in Holzkiste

Tipps für Kauf & Lagerung

Frische Erdäpfel sollten keine grünen Stellen und Triebe aufweisen, denn diese deuten auf Solanin hin. Solanin ist ein giftiger Stoff, der von Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln gebildet wird. Weil Licht die Solaninbildung anregt, empfiehlt sich für die Lagerung zuhause ein kühler, dunkler, trockener und gut belüfteter Ort. Gute Erdäpfel erkennt man am erdigen Geruch, während verdorbene Knollen muffig riechen. Knollen mit schwarzen Löchern und Gängen sind übrigens von Drahtwürmern befallen. Sie sollten nicht mehr verzehrt werden, da sich in den Bohrgängen leicht Pilze und Bakterien ansiedeln können.

Erdäpfel in einer Schale mit Messer und Brett

Zubereitung & Verzehr

Vor dem Verzehr sollten grüne Stellen und Triebe großzügig entfernt werden. Ist die Knolle bereits schrumpelig, sollte sie im Ganzen entsorgt werden. Entgegen der landläufigen Meinung kann man Erdäpfel übrigens sogar roh essen, denn Solanin ist für gesunde Menschen nur in hohen Mengen giftig. Allerdings sind rohe Kartoffeln schwer bekömmlich und schmecken auch nicht gut. Daher sollten Erdäpfel stets gegart werden – von Kochen bis Braten stehen hier alle Möglichkeiten offen.

Tipp: Wenn’s mal schnell gehen muss, kann man Kartoffeln in der Mikrowelle zubereiten.

Unser Lieblingsgericht: Erdäpfel-Zucchini-Gratin mit Faschiertem

Erdäpfel-Zucchini-Gratin mit Faschiertem in Auflaufform von Lidl Österreich

Für Auflaufgerichte eignen sich Erdäpfel perfekt. Mit saftiger Zucchini, herzhaftem Faschiertem und würzigem Käse kombiniert, entfaltet die Knolle ihre sättigende Wirkung – aber erst, wenn es schon Nachschlag gab …

 

Weitere Rezepte: Die beliebte Knolle schmeckt auch als Erdäpfelsuppe, Kartoffelrösti und Ofenkartoffel mit Speck.

Name: Erdapfel (auch Kartoffel, Erdbirne oder Potaten), Familie der Nachtschattengewächse
Saison: Juni bis Oktober
Nährwert: ca. 70 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für die Verdauung, den Blutzuckerspiegel und gegen Heißhunger

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