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Erntedank: Liebgewonnene Tradition und Großereignis

Erntedank Tradition Geschichte Österreich

Mit dem goldenen Herbst kommt auch die Zeit des Erntedankfestes. Es ist eines der ältesten Feste überhaupt. Schon die alten Römer feierten in der Erntezeit zu Ehren der Göttin des Getreides. Fährt man in dieser Zeit übers Land, sieht man oft lustige Strohpuppen, sogenannte Erntepuppen, auf den Feldern stehen. Diese werden traditionellerweise aus den letzten Strohgarben hergestellt und bleiben als Opfergabe auf den Feldern stehen. In einigen Gemeinden werden die Strohpuppen auch auf dem Feld verbrannt oder mit heim genommen, um den Geist des Getreides bis zum nächsten Jahr zu bewahren.

Das heutige kirchliche Erntedankfest lässt sich zurückführen auf einen weltlichen Brauch des bäuerlichen Arbeitslebens, den die Kirche im 18. Jahrhundert aufgriff. Früher überreichten Gesinde und Erntearbeiter den Bauern nach Abschluss der Erntearbeiten einen Kranz aus geflochtenem Getreide. Daraufhin bekamen sie in der Regel ein Festessen serviert. Dieser Kranz lebt heute weiter in der festlich geschmückten Erntekrone, einer vier- oder sechsbogigen Bügelkrone, die während der Prozession in die Kirche getragen wird. Gebunden wird die Krone heutzutage nach dem Einbringen des letzten Getreides, welches gleichzeitig auch den Start für das Erntedankfest markiert. Die Krone ist aus Ähren geflochten und mit Feldfrüchten geschmückt. Zusätzlich machen Frühschoppen, Pfarrfest oder Kirtag das Erntedankfest zu einem großen Ereignis. Und dieses beginnt, meist am ersten Sonntag im Oktober, mit der prachtvollen und farbenfrohen Prozession, bei denen die „Erntekrone“ und Erntegaben wie Brot, Eier, Honig, Wein, Blumen sowie Feld- und Gartenfrüchte durch den Ort geführt und in der Kirche gesegnet werden. Am Festzug nehmen auch Musikkapellen, Kindergartenkinder und Schüler, Ministranten, Trachtengruppen und die Bauern- und Jägerschaft teil.

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