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Forelle – so ein feines Fischlein

Forelle – so ein feines Fischlein Warenkundeartikel von Lidl Österreich

Dass Franz Schubert der Forelle ein eigenes Lied komponierte, zeigt, wie gern hierzulande dieser Fisch gegessen wird. Rund 40 cm lang und bis zu 1 kg schwer, gilt die Forelle dank ihres milden Geschmacks als einer der feinsten Speisefische. Ihr Name geht übrigens auf das mittelhochdeutsche Wort „forhele“ für „gesprenkelt, bunt“ zurück – und weist damit auf die getupfte Färbung der Schuppen hin.

Gesundheit & Nährwert

Forellen zeichnen sich durch besonders zartes Fleisch aus, das nur 3-4 Prozent Fett enthält. Sie sind außerdem kalorien- und cholesterinarm. Der hohe Eiweißgehalt und die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren machen Forellen für Sportler sehr interessant. Zudem ist der Genuss von Forellen durch die Vitamine B1, B2, C, A und E sowie Kalzium, Eisen, Magnesium und viele weitere Mineralstoffe äußerst gesund.

Herkunft & Arten

Forellen sind in ganz Europa verbreitet und fühlen sich in klaren, kalten, sauerstoffreichen Gewässern wohl. Die drei wichtigsten Arten der Forelle sind die Bachforelle, die Seeforelle und die Meerforelle, wobei letztere ein Salzwasserfisch ist und bei uns nicht vorkommt. Die Regenbogenforelle wiederum stammt ursprünglich aus Nordamerika, wird aber mittlerweile auch bei uns gezüchtet. Regenbogenforellen gibt es auch mit rötlichem Fleisch; dann werden sie auch Lachsforellen genannt. Die rötliche Färbung kommt durch in der Nahrung enthaltene Carotinoide (gelb-rötliche Farbpigmente) zustande.

Tipps für Kauf & Lagerung

Frische ist bei Forellen – wie bei anderen Fischsorten auch – das A und O. Das Fleisch darf nicht „fischeln“, sondern sollte möglichst geruchslos sein. Weitere Zeichen für Frische sind eine feste Haut, feuchte Kiemen und klare Augen. Die ideale Lagertemperatur beträgt zwischen -2 °C und O °C, weshalb es Forellen im Kühlschrank eher zu warm ist. Fangfrische Forellen halten sich im Kühlschrank – auf der untersten Glasplatte – daher nur einen Tag. In einer Schüssel mit Eiswürfeln zugedeckt, können Forellen ein bis zwei Tage länger im Kühlschrank gelagert werden. Einfrieren lassen sich Forellen 2 bis 4 Monate.

Zubereitung & Verzehr

Gekaufte Forellen sind schon ausgenommen und brauchen auch nicht entschuppt werden. Forellen enthalten außerdem nur wenige Gräten, die sich leicht entfernen lassen. Zur Vorbereitung werden Forellen gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und anschließend mit Küchenrolle abgetupft. Bei der Zubereitung lässt die Forelle viele Freiheiten von Räuchern über Braten, Pochieren, Dämpfen und Frittieren bis zu Grillen. Forellen sind gar, wenn das Fleisch nicht mehr glasig, sondern weiß ist und die Augen milchig-weiß hervortreten. Die leicht herauszulösenden Forellenwangen gelten übrigens als Delikatesse!

Tipp: Forelle eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, dann entfaltet sich der feine Geschmack am besten.

 

Name: Forelle (auch Ferche), Familie der Lachsfische
Nährwert: ca. 120 Kalorien pro 100 g
Saison: ganzjährig (aus Zucht)
Gesundheit: gut für fettarme Ernährung
Unser Lieblingsrezept: Gebratene Forelle mit Ofenerdäpfeln

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