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Das Gartenkräuter-ABC

verschiedene Kräuter für das Essen

Neben den Klassikern wie Petersilie oder Schnittlauch sollte man auch exotischere Kräuter wie Koriander oder Salbei in der Küche haben. Der persönliche Geschmack ist bei der Kräuterwahl in der Küche von großer Bedeutung: Wer zum Beispiel gern mediterran kocht, liegt mit Rosmarin, Oregano und Basilikum richtig. Wer hingegen Hausmannskost bevorzugt, wird eher zu Dill, Liebstöckel und Petersilie greifen. Die folgende Aufzählung hilft bei der Kräuterwahl.

Basilikum: Der mediterrane Klassiker passt vor allem zu Gemüse, Käse und Fisch. Sonne tut übrigens Basilikum besonders gut: Je intensiver die Sonneneinstrahlung, desto ausgeprägter das Aroma der würzigen, aromatischen und leicht scharf schmeckenden Basilikum-Blätter.

Dill: Dill wird vor allem zur Verfeinerung von Fischgerichten, Salaten oder Saucen, aber auch bei Kartoffeln verwendet. Aus den Dillsamen lässt sich außerdem ein hervorragender Tee gewinnen, der die Nerven beruhigt. Dill wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und krampflösend, kann Infektionen vorbeugen und stärkt unser Immunsystem.

Koriander: Koriander wird gern bei Fisch- und Fleischgerichten, Senf und Saucen eingesetzt, denen er eine asiatische Note verleiht. Er wirkt appetitanregend und hilft bei Verdauungsbeschwerden. Zusätzlich regt Koriander auch die Tätigkeit der Darmmuskulatur an und löst Krämpfe. Er gedeiht vor allem an sandigen, kalkhaltigen Böden und mag es gerne sonnig.

Kresse: Kresse braucht nur Wasser und Watte, um zu gedeihen und wächst sehr schnell an halbschattigen Standorten. Der Geschmack ist leicht scharf und sorgt auf Brot, in Salaten oder Suppen für einen echt frischen Genuss.

Liebstöckel: Liebstöckel verfeinert Suppen und Saucen und hat einen intensiven, würzigen Geschmack. Zudem regt Liebstöckel die Verdauung und den Appetit an. Er wächst am liebsten an einem mäßig sonnigen Ort.

Lorbeer: Die scharf bitter schmeckenden Blätter des Lorbeers passen perfekt zu Suppen, Fisch, Sauerkraut, Wildgerichten und Saucen. Lorbeerblätter werden auch zum Einlegen und zur Essigaromatisierung verwendet. Sie sind gut verträglich, appetitanregend und verdauungsfördernd.

Majoran: Majoran hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Oregano, schmeckt aber wesentlich sanfter. Die Blätter werden frisch oder getrocknet zum Würzen von Suppen, Saucen, Eintöpfen, Schweinsbraten oder Lammgerichten verwendet. Majoran wirkt beruhigend auf das Nervensystem, hilft bei Asthma und regt den Appetit an. Besonders gut wächst er an sonnigen und warmen Standorten.

Minze: Minze eignet sich eher für Süßspeisen und Getränke als für Hauptgerichte. Außerdem ist die positive Wirkung auf die Verdauung und bei Erkältungen weithin bekannt. Der ideale Standort für das erfrischende Kraut liegt im hellen Schatten.

Oregano: Oregano darf in der italienischen und spanischen Küche nicht fehlen. Es ist das klassische Pizzagewürz und unterstützt zusammen mit Basilikum den Geschmack italienischer Spezialitäten. Die Pflanze wirkt gegen Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen und bevorzugt trockene sowie sonnige Standorte.

Petersilie: Ob als aromatische Beigabe auf dem Brot, in Suppen oder schlicht als köstliche Deko: Petersilie sollte in keiner Küche fehlen. Neben ihrem einzigartigen Geschmack enthält sie auch eine Menge Vitamin C und ist ausgesprochen gesund. Ein heller Standort ist ideal, direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden.

Rosmarin: Rosmarin ist ein mediterranes Gewürzkraut mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Ob Gemüse, Fleisch oder Fisch: Viele Gerichte profitieren von der Würze des Rosmarins. Als Tee soll Rosmarin sogar gegen Kopfschmerzen helfen. Die Zweige bevorzugen einen trockenen und gut durchlässigen Boden, der ruhig etwas steinig sein kann.

Salbei: Salbei-Blätter haben einen intensiv würzigen und bitteren Geschmack, der gut zu Gerichten mit Fisch, Fleisch und Tomaten passt. In Suppen oder Fleischgerichten werden die Blätter meist nur kurz mitgekocht. Dabei wirkt er antiseptisch, desinfizierend und fördert die Wundheilung. Als idealer Standort eignet sich ein sonniges und warmes Plätzchen.

Schnittlauch: Schnittlauch ist auch ein guter Begleiter zu Fleisch, Fisch und Gemüse, und ist ein gern gesehener Gast auf dem Brot, im Frischkäse oder zu Eiern. Er ist sowohl frisch als auch getrocknet köstlich und auch beim Standort nicht wählerisch: Hauptsache sonnig.

Thymian: Der aromatische Thymian passt perfekt zu Kalbsfleisch, Wild, Geflügel, Sugo, Salaten und Suppen. Er wird oft auch für Wurst und Käse verwendet, da er die Lebensmittel leichter verdaulich macht. Thymian unterstützt aber nicht nur die Verdauung fetter Speisen, sondern hilft auch bei Erkrankungen der Atemwege, wie etwa Asthma oder Keuchhusten. Er bevorzugt vor allem helle und trockene Standorte mit nährstoffarmen Böden.

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