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Granatapfel – die rote Power-Frucht

Granatapfel – die rote Power-Frucht Warenkunde Beitrag von Lidl Österreich

Er gilt als Symbol der Liebe und Fruchtbarkeit und wird auch „Speise der Götter“ genannt – der Granatapfel. Sein Name leitet sich übrigens von dem lateinischen Wort „granae“ für Kerne ab – denn davon enthält eine Frucht bis zu 400 Stück. Den Beinamen „Apfel“ verdankt er seiner optischen Ähnlichkeit zum Original; richtigerweise zählt er aber zu den Beerensorten. Genauer gesagt ist er eine Panzerbeere, da er eine harte Außenschicht aufweist. Das macht den Granatapfel zum direkten Verwandten vom Kürbis.

Gesundheit & Nährwert

Der Granatapfel ist angesagt wie nie zuvor, ob als frische Frucht im Obstregal, als Saft oder sogar in Tablettenform. Kein Wunder, denn der Granatapfel ist eine wahre Superfrucht! Er senkt Bluthochdruck und den Cholesterinspiegel, beugt Herzinfarkten vor und hat auch eine unterstützende Wirkung beim Abnehmen. Außerdem enthält er Substanzen, die der Krebsentstehung trotzen und auch aktiv Krebs bekämpfen. Sogar den Alterungsprozess soll der Granatapfel verlangsamen, da er zusätzlich entzündungshemmend wirkt. So wird auch der Körper bei der Bekämpfung von Erkältungen unterstützt.

Herkunft & Sorten

Der Granatapfelbaum stammt vermutlich aus Westasien, wächst aber mittlerweile weltweit in trockenen, warmen Gebieten. Die in Österreich erhältlichen Granatäpfel werden meist in Mittelmeerländern wie Spanien und Portugal angebaut. Am bekanntesten sind Sorten mit roter, ledriger Haut, wobei es auch Granatäpfel mit gelber, brauner oder rosaroter Schale gibt.

Tipps für Kauf & Lagerung

Einen Schönheitspreis gewinnen reife Granatäpfel nicht: Ihre holzige Schale ist oft unregelmäßig rot gefleckt bis bräunlich und weist mehrere Dellen auf. Auf leichten Druck, etwa durch den Finger, sollte bei reifen Früchten die Schale nachgeben. Früchte mit weichen Stellen sollten hingegen gemieden werden, da sie möglicherweise innen bereits zu faulen beginnen. Granatäpfel reifen nicht nach, sind aber bei der Lagerung sehr pflegeleicht. Bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa zwei Wochen, im Gemüsefach des Kühlschranks (bei etwa 5 °C) sogar mehrere Monate!

Zubereitung & Verzehr

Mit seiner süßlichen Herbe erinnert der Granatapfel geschmacklich an Cranberries oder Sauerkirschen. Pur ist er deshalb vielen Feinschmeckern zu bitter, er lässt sich aber wunderbar mit Zitrone und Ingwer abschmecken. Die rubinroten Früchte werden nicht nur roh gegessen, sondern oft zu Saft oder Sirup verarbeitet. Die Kerne verfeinern außerdem Wild- und Geflügelgerichte sowie Salate, überzeugen aber auch in Desserts.

Tipp: Um hartnäckige Saftflecken zu vermeiden, entkernt man Granatäpfel am besten unter Wasser.

Infobox
Name: Granatapfel, Familie der Weiderichgewächse
Saison: Hauptsaison von September bis Februar
Nährwert: ca. 80 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für Blutdruck und Cholesterinwerte, bei Erkältungen und gegen Krebs
Unser Lieblingsrezept: Extravagante Granatapfel-Tarte

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