viele Gurken auf Holztisch
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Grün & gesund: die Gurke

Was wäre ein Sommer ohne Gurken? In der sprichwörtlichen „Sauregurkenzeit“ (wie der Hochsommer auch genannt wird) ist das schlanke Gemüse als köstlicher Gurkensalat oder im Tzatziki zu Gegrilltem quasi unverzichtbar. Doch nicht nur in der Küche sind sie echte Allrounder: Auch in der Kosmetik ist man schon längst auf die Gurke gekommen. Aus gutem Grund, wie die Inhaltsstoffe beweisen!

Das gibt es über die Gurke zu wissen:

Gesundheit & Nährwert:

Gurken bestehen bis zu 95 Prozent aus Wasser und sind sehr arm an Kalorien, Eiweiß und Fett. Gerne werden sie daher bei Diäten eingesetzt, etwa als schlankmachender Diätsaft. Zusätzlich wirken sie darmreinigend und kurbeln dank vieler Ballaststoffe die Verdauung an. Trotz des hohen Wassergehalts strotzt das Gemüse vor B-Vitaminen und enthält außerdem Vitamin C und E sowie Kalium, Zink, Eisen und weitere Mineralstoffe. Der kühlende Effekt ist weithin bekannt – wie beispielsweise bei den zum Klischee gewordenen Gurkenscheiben gegen geschwollene Augen. Weiters entwässern Gurken den Körper, senken den Blutzuckerspiegel und bringen als basisches Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht.

Herkunft & Sorten:

Botanisch gesehen sind die Früchte der Gurkenpflanze eigentlich Beeren und stammen vermutlich aus Indien oder Afrika. Heute werden sie in vielen Regionen weltweit angebaut. Bei uns sind hauptsächlich zwei Untergruppen verbreitet: die Salatgurke, auch Schlangengurke genannt, und die Einlegegurke. Die schlanke Salatgurke kann bis zu 60 cm lang werden und hat eine glatte, leicht gefurchte Haut. Einlegegurken hingegen sind kleiner, gekrümmter und ihre Schale ist unebener. Sie können in Essig oder Salzlösung eingelegt und so länger haltbar gemacht werden.

ein Haufen ganze und angeschnittene Gurken

Tipps für Kauf & Lagerung:

Frische Gurken sind an ihrer unversehrten, prallen Schale erkennbar. Schrumpelige und gummiartig biegsame Exemplare sind hingegen schon etwas älter. Anders als viele denken, sind Gurken kälteempfindlich und fühlen sich bei 8-15 Grad am wohlsten. An einem kühlen Ort außerhalb des Kühlschranks und in ein feuchtes Tuch gewickelt sind sie bis zu drei Wochen haltbar. Erst wenn sie angeschnitten sind, sollten sie in den Kühlschrank wandern. Weil sie dort aber schnell matschig und glasig werden und an Geschmack verlieren, sollte man sie bald verbrauchen. Fürs Einfrieren ist das wässrige Gemüse nicht geeignet.

Verzehr & Zubereitung:

Von sommerlichen Salaten über kalte Suppen bis zu grünen Smoothies lassen sich Gurken sehr vielseitig zubereiten. Sie sind die perfekte Beilage zu Fleisch, denn die enthaltenen Peptidasen spalten Eiweiß und machen Steaks und Co. so leichter verdaulich. Allerdings vertragen manche Menschen rohe Gurken nicht so gut. Gewürze wie Kümmel und Dill erhöhen die Verdaulichkeit. Dazu kann man das Gemüse außerdem entkernen und garen.

Tipp: Die meisten Vitamine stecken in und direkt unter der Schale, daher sollte man Gurken nach Möglichkeit nicht schälen. Den Stielansatz sollte man hingegen immer entfernen, denn hier reichern sich Bitterstoffe an.

Unser Lieblingsrezept: Vitaminreicher Tabouleh-Salat mit Gurke

Tabouleh-Salat mit Gurke und Tomaten

Name: Gurke (auch Salatgurke, Schlangengurke), Familie der Kürbisgewächse
Saison: Juni bis September (aus Freilandanbau)
Nährwert: ca. 12 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für den Darm und die Verdauung, den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt sowie den Blutzuckerspiegel

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