• Einloggen und
    Vorteile genießen
  • SERVUS!
    DU VERPASST DEINE VORTEILE.

    Jetzt einloggen, persönliches Kochbuch oder Einkaufslisten erstellen und echt g'scheite Zusatzfunktionen nutzen.

Schützender Holunder

Holler Holunder

Der wunderschöne Holunder blüht momentan in voller Pracht und ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch ein gern gesehener Gast in der Sommerküche. Doch der Strauch steckt voller Geheimnisse:
Alten Sagen nach leben im Holunder gute Hausgeister. Ein Strauch vor der Türe soll daher die ganze Familie vor Krankheit schützen und durfte früher weder beschnitten noch gefällt werden. Auch Kräuterkundige der Neuzeit, wie Sebastian Kneipp oder Maria Treben, schätzten die Kraft des Holunders sehr.
Er gilt als blutreinigend, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend und wird gerne zur Hautpflege sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.

Wandlungsfähige Schönheit

Auch optisch hat der Blütenstrauch einiges zu bieten. Im Frühsommer erkennt man ihn an seinem flachen Blütenteller mit den vielen weißen Einzelblüten. Sie verbreiten einen süßlichen Duft und sind besonders bei Bienen sehr beliebt. Bis zum Spätsommer werden aus den Blüten langsam die Früchte – kleine schwarze Beeren, die neben den Vitaminen A, B und C auch viel Kalium beinhalten.
Zum frischen Genuss sind die Früchte allerdings nicht geeignet – sie können dem Verdauungstrakt ziemlich zusetzen.

Die Holunder-Verarbeitung

Ob als Saft, Suppe, Schnaps, Marmelade oder Kompott: Holunder ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Die Beeren müssen nach der Ernte allerdings schnell verarbeitet und unbedingt erhitzt werden. Nach dem Reinigen lassen sie sich mithilfe einer Gabel leicht vom Ast lösen.
Aber Vorsicht: Beim Ablösen mit der Hand können die Beeren leicht platzen und die Finger blau färben.
Holunder ist übrigens ideal in Kombination mit anderen frischen Obstsorten, wie etwa Brombeere, Zwetschke, Apfel oder Birne. Klassiker der österreichischen Küche sind Sirup aus Holunderblüten, gebackene Holunderblüten oder der beliebte Hollerkoch, der gerne zu Kaiser- oder Topfenschmarren vernascht wird.

Martina Hohenlohe
Martina HohenloheGenussbotschafterin

Martina Hohenlohe arbeitet als Journalistin und ist Herausgeberin des „Gault Millau“ Österreich. Sie liebt die typische österreichische Küche sowie raffinierte Tipps mit denen man einfachen Gerichten den besonderen „Schliff“ verpasst.

Diesen Beitrag:

Gefällt mir!
Gefällt mir nicht mehr.
zum Nachkochen ausdrucken
per Mail versenden

Beitrag teilen:

Teile dieses Rezept ganz einfach mit deinen Freunden und lade sie zum nächsten Dinner ein.

Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

To Top

Dir gefällt, was du auf unserer Seite siehst?
Nütze jetzt alle deine Vorteile.

Jetzt einloggen und keine unserer ausgewählten Schmankerl verpassen. Werde Teil der
Community und erstelle dein ganz persönliches Kochbuch, speichere deine Einkaufsliste und entdecke noch vieles mehr.

Social Login

E-Mail Login:

Registrieren
Passwort vergessen?
Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. Alle Details dazu findest du hier. In deinen Browsereinstellungen kannst du die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK