Drei Stück Kaki auf einem Teller Warenkunde von Lidl Österreich
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Warenkunde

Kaki – die göttliche Frucht

Ihrem botanischen Namen nach handelt es sich bei der Kaki um einen wahrhaft himmlischen Genuss: „Diospyros“ bedeutet nämlich Götterfrucht oder Götterspeise. Dabei bezaubert die bis zu 500 g schwere Frucht die Sinne nicht nur, sondern verwirrt sie auch: Während sie mit ihrer orange-roten Farbe wie eine leicht würfelförmige Tomate aussieht, schmeckt sie eher wie eine Mischung aus Mango, Marille und Pfirsich.

Was man über die Kaki wissen muss:

Gesundheit & Nährwert

Wer sich gern gesund ernährt, wird die Kaki lieben, denn ihr hoher Vitamin-A-Gehalt ist positiv für Haut, Schleimhäute und Augen. In Asien gilt sie außerdem als Hausmittelchen gegen hohen Blutdruck, Husten und Durchfall. Die enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) wirken blutstillend und entzündungshemmend. Diesen sogenannten adstringierenden Effekt merkt man bei unreifen Früchten, in denen der Tanningehalt höher ist, am pelzigen Geschmack auf der Zunge. Mit der Reife werden die Tannine jedoch abgebaut.

Tipp: Dank des hohen Gehalts an Fruchtzucker sind Kakis ein toller Sportler-Snack nach dem Training oder eine gesunde Alternative bei Heißhungerattacken.

Geschichte & Sorten

Ein weiterer Name der Kaki – Chinesische Pflaume – verrät, wo die exotische Frucht ursprünglich herkommt. Im Reich der Mitte wird sie nämlich bereits seit mehr als 2000 Jahren angebaut. Die meisten der rund 500 verschiedenen Sorten wachsen in den Tropen und Subtropen, etwa in Asien. Aber auch in europäischen Ländern mit mildem Klima können die leuchtenden Kugeln von den Bäumen gepflückt werden. Zuchtformen sind der Honigapfel, die ovale Persimone oder die flache Sharonfrucht, die aus Israel stammt. Der mildere Geschmack der Sharonfrucht und Persimone erinnert leicht an den von Zuckermelonen.

Tipps für Kauf & Lagerung

Da Kakis im reifen Zustand wegen ihrer Weichheit kaum transportierbar sind, werden sie im Geschäft oftmals noch unreif verkauft. Daher sollten sie noch ein bisschen nachreifen – das können sie am besten im Gemüsefach des Kühlschranks, wo Kakis bis zu 3 Tage frisch bleiben. Bei Raumtemperatur trocknet die Götterfrucht hingegen schnell aus. Die maximale Süße hat sie erreicht, wenn sich die dünne, glänzende Schale in den Farbschattierungen von gelb bis orange zeigt. Oftmals findet man kleine, braune Flecken in der Frucht – diese sind ein Zeichen für einen besonders hohen Zuckergehalt. Schimmert die Schale allerdings leicht glasig, ist die Kaki bereits überreif.

Zubereitung & Verzehr

Kakis kann man sowohl mit als auch ohne Schale genießen. Die Kerne, die manche Sorten enthalten, dürfen jedoch wegen der enthaltenen Giftstoffe nicht gegessen werden. Die orange Götterfrucht ist vielseitig in ihrer Zubereitung und man kann mit ihr unterschiedlichsten Speisen ein exotisches Flair verleihen – wie Obstsalaten, Chutneys oder Geflügelgerichten.

Tipp: Mit Feta und Nüssen als pikanten Happen genießen.

 

Name: Kakifrucht (auch Sharonfrucht, Dattelpflaume, Kaikpflaume), Familie der Ebenholzgewächse
Saison: Hauptsaison von Oktober bis Dezember, aber auch von Januar bis Juni importiert
Nährwert: ca. 71 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für Haut, Schleimhäute, Augen, bei hohem Blutdruck und Husten
Unser Lieblingsrezept: Galette mit Kakifüllung

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