• Einloggen und
    Vorteile genießen
  • SERVUS!
    DU VERPASST DEINE VORTEILE.

    Jetzt einloggen, persönliches Kochbuch oder Einkaufslisten erstellen und echt g'scheite Zusatzfunktionen nutzen.

Karl Hohenlohe – Sekt, Prosecco, Champagner – der feine Unterschied

Unterschied Sekt Prosecco Champagner Karl Hohenlohe

Oft entscheiden nicht nur der Preis, sondern auch eigene Vorlieben, auf welches Getränk die Wahl fällt. Aber wo liegen die Unterschiede zwischen den edlen Tropfen wirklich?
Sekt, auch Schaumwein genannt, gilt als Veredelungsstufe von Wein und reift langsam in Flaschen heran. Seine Perlung erhält er durch die reine Flaschengärung. Deswegen prickelt er auch intensiver und länger als Prosecco. Sekt ist aber auch alkoholhaltiger als Prosecco, was sich im Flaschenpreis widerspiegelt.
Prosecco erhält sein typisches Prickeln durch den Zusatz von Kohlensäure. Seinen Siegeszug startete er einst in Venedig. Namensgeber war die gleichnamige italienische Traubensorte. Bis heute darf ein Perlwein nur den Namen Prosecco tragen, wenn er auch wirklich aus Prosecco-Trauben hergestellt wurde. Prosecco hat gegenüber Sekt den Vorteil, dass er einen relativ milden Säureanteil hat und so bekömmlicher ist. Serviert werden sollte er nicht, wie oft angenommen, in Sekt-, sondern in Weingläsern.
Der edelste Schaumwein ist bekanntlich Champagner. Seine Herstellung und Anbaugebiete sind streng reglementiert. Es dürfen nur die Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay verwendet werden. Ein einziger Champagner kann aber bis zu hundert verschiedene Weine enthalten. Der Schaumwein muss traditionell nach der Méthode Champenoise hergestellt werden. Dabei reift der Champagner zunächst in der Flasche, danach folgt die zweite Gärung durch den Zusatz von Rohr- oder Rübenzucker.
Es ist egal, wofür man sich entscheidet, fest steht: Jede Variante hat ihre Vorzüge, mit denen wir uns verwöhnen können und das neue Jahr mit Genuss willkommen heißen.

Karl Hohenlohe
Karl HohenloheGenussbotschafter

Karl Hohenlohe ist Journalist, Moderator und Herausgeber des „Gault Millau“ Österreich. Er ist bekennender Weinliebhaber und besonders interessiert an der Küche aus aller Welt.

Diesen Beitrag:

Gefällt mir!
Gefällt mir nicht mehr.
zum Nachkochen ausdrucken
per Mail versenden

Beitrag teilen:

Teile dieses Rezept ganz einfach mit deinen Freunden und lade sie zum nächsten Dinner ein.

2 Kommentare

  • Lieber Genußbotschafter,
    ist es inzwischen nicht so, daß es etliche Sekte durchaus mit Champagnern aufnehmen können? Sie werden genauso sorgfältig aus ausgewählten Rebsorten hergestellt und reifen genauso lange. Und sie schmecken auch genauso edel, haben eben nur den Nachteil, daß sie sich nicht Shampagner nennen dürfen.
    Ich fände es witzig, wenn ein österreichischer Sekthersteller sich den Namen „Schampus“ sichern könnte…… 😉

    • Das Team von „Mein Heimvorteil“

      Hallo, da hast du natürlich Recht und im Zweifelsfall entscheidet sowieso der eigene Geschmack! Liebe Grüße

Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

To Top

Dir gefällt, was du auf unserer Seite siehst?
Nütze jetzt alle deine Vorteile.

Jetzt einloggen und keine unserer ausgewählten Schmankerl verpassen. Werde Teil der
Community und erstelle dein ganz persönliches Kochbuch, speichere deine Einkaufsliste und entdecke noch vieles mehr.

Social Login

E-Mail Login:

Registrieren
Passwort vergessen?
Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. Alle Details dazu findest du hier. In deinen Browsereinstellungen kannst du die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK