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Warenkunde

Kresse – das gesunde „Turbokraut“

Wer hat sie als Kind nicht auf Watte angesetzt und schon nach wenigen Tagen stolz geerntet? Die Rede ist natürlich von Kresse. Das Kräutlein ist ein beliebtes Würzmittel, das rund ums Jahr vom Butterbrot bis zu Suppen viele Speisen verfeinert. Doch die kleinen Blätter mit dem scharfen Geschmack können noch viel mehr …

Die wichtigsten Fakten über Kresse:

Gesundheit & Nährwert:

Man darf sich nicht von der Größe täuschen lassen, denn in den kleinen Keimlingen stecken eine Menge Vitamine und Mineralstoffe: Dazu zählen Vitamin A, C, E und B-Vitamine sowie Kalium, Kalzium, Eisen und Folsäure. Den leicht senfartigen Geschmack hat Kresse den enthaltenen Senfölen zu verdanken. Diese wirken zellschützend und stärken das Immunsystem. Außerdem soll das Kraut eine Schilddrüsenüberfunktion und den Blutdruck ausgleichen und den Harndrang sowie Appetit anregen.  Es ist außerdem gut für das Herz-Kreislauf-System und die Gefäße. In der Erkältungszeit kommt uns darüber hinaus die antibakterielle, entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung zugute.

Brunnenkresse auf Schneidebrett

Herkunft und Arten:

Genau genommen handelt es sich bei Kresse um alle Keimblätter von Gemüse und Kräutern – meist verstehen wir darunter aber nur die Gartenkresse. Dabei gibt es noch zwei weitere bei uns bekannte Arten. Die verwandte Brunnenkresse gehört zur selben Familie der Kreuzblütler. Beide Arten stammen aus dem Orient. Die Kapuzinerkresse hat ihren Ursprung hingegen in Peru und zählt zu den Kapuzinerkressegewächsen.

Tipps für Anbau, Kauf und Lagerung:

Als echte Turbopflanze keimt Kresse sehr schnell – dabei braucht sie zum Wachsen nur Licht, Wasser und einen Untergrund, der den anspruchslosen Pflänzchen Halt gibt. Als Substrat eignen sich sogar Watte oder Küchenrolle, solange sie stets feucht gehalten werden. Kresse ist nämlich eine Wasserpflanze. Man sollte die Blättchen übrigens immer frisch ernten, da sie nicht lange haltbar ist. Eine gekaufte Pflanzschale bleibt im Kühlschrank ungefähr eine Woche genießbar.

Eierkarton mit Eierschalen als Kresse-Töpfchen

Zubereitung & Verzehr:

Weil Kresse bei Hitze bitter wird, genießt man sie am besten roh. So streut man sie über Salate, Suppen und Aufstriche und garniert damit Fisch, Fleisch und Gemüse. Sie ist sehr vielseitig, doch sollte man sie eher sparsam verwenden, weil sie schnell andere Aromen überlagert.

Tipp: Der senfig-scharfe Geschmack harmoniert einfach super mit Äpfeln und Zitrusfrüchten.

Unser Lieblingsrezept: Beigerl mit frischem Kräutertopfen

Beigerl mit frischem Kräutertopfen von Maria plus vier

Name: Kresse, Familie der Kreuzblütler bzw. Kapuzinerkressengewächse
Saison: ganzjährig, aus dem Garten von März bis September
Nährwert: ca. 22 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für das Herz-Kreislauf-System, die Verdauung, die Entgiftung und das Immunsystem

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