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Matcha – der Tee-Trend aus Japan

Matcha Matchatee

Das traditionelle Getränk aus gemahlenen Grünteeblättern gilt als Muntermacher und Super-Drink, der beim Abnehmen hilft und die Gesundheit fördert. Bereits seit dem 16. Jahrhundert ist seine positive Wirkung auf den menschlichen Körper in Japan und China bekannt – jetzt entfaltet er seine Wirkung auch verstärkt in Europa. Wir haben uns den Trend genauer angesehen.

Die Matcha-Herstellung

Normaler Tee wird aus den Blättern des Teestrauches gewonnen. Zur Gewinnung von Matcha Tee werden diese Teesträucher aber eine gewisse Zeit vor der Ernte mit schwarzen Netzen und Bambusmatten überspannt und so vor der Sonneneinstrahlung geschützt. Das fördert die Anreicherung bestimmter Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Teein, Chlorophyll oder die Aminosäure Theanin. Das beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern beschert dem Matcha Tee auch seine leuchtend grüne Farbe. Die geernteten Teeblätter werden danach schonend mit Wasserdampf behandelt, getrocknet und in Granitsteinmühlen zu Pulver verarbeitet.

Die Matcha-Zubereitung

Traditionell wird Matcha ganz normal als Tee getrunken. Dazu werden etwa zwei bis drei Gramm des Pulvers mit heißem Wasser übergossen und mit einem speziellen Bambusbesen aufgeschlagen. Doch das ist bei weitem nicht alles: Zahlreiche Getränkevariationen wie Latte, Eistee, Soda und Smoothies oder als Zutat in Müsli machen den Matcha in letzter Zeit so beliebt. Auch beim Kochen kann man Matcha einsetzen, zum Beispiel für Kuchen, in Panna Cotta oder im Frühstücks-Pancake. Der Matcha-Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

So schmeckt Matcha

Kein Fan von grünem Tee? Dann ist Matcha vielleicht genau der richtige Ersatz: Das Pulver bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Geschmäckern und reicht von herb, aber nicht bitter, über sehr cremig, intensiv, bis hin zu nussig oder gar fruchtig.
Tipp: Je leuchtender die grüne Farbe, desto frischer ist das Pulver.

Wie gesund ist Matcha?

Das grüne Pulver macht hellwach und konzentriert, aber nicht so unruhig wie Kaffee. Matcha gilt somit zu Recht als gesunde Alternative zum Kaffee. Zudem enthält Matcha besonders viele Antioxidantien, die vor Krebs schützen. Der Anteil von Antioxidantien ist ganze 137 Mal höher als in üblichen Grüntees. Auch Aminosäuren, die beruhigend und ausgleichend wirken, hat Matcha zu bieten. Da das ganze Teeblatt vermahlen wird, enthält er außerdem Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe des Grüntees, die normalerweise bei der Herstellung verloren gehen.
Übrigens: Matcha Tee soll auch die Kilos purzeln lassen! Er lässt die allgemeine Körperwärme steigern, So schnellt auch der Kalorienverbrauch nach oben. Die Bitterstoffe im Tee bremsen zusätzlich den Drang nach Süßem.

Unser Fazit

Matcha hat es ordentlich in sich. Die Konsistenz, der Geschmack und die Vorteile überzeugen auch Skeptiker. Doch aufgepasst, denn Matcha bekommt vielleicht bald Konkurrenz: Auch Rooibos- und Schwarztee werden immer öfter gemahlen.

 

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