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Osterbräuche im Alpenland

Ostereier bunt lila

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen Blumen blühen und Bäume austreiben lassen, ist es wieder so weit: Die Osterzeit ist da! Und kaum eine andere Zeit ist in Österreich von so vielfältigen Bräuchen geprägt. Von der Palmprozession über Palmbuschenbinden und Eierpecken bis hin zum Osterfeuer: Die Traditionen werden gern von Jung und Alt gelebt.
Die Karwoche, mit dem Andenken an das Leiden Christi, steht im Mittelpunkt des Brauchtums. Schon seit dem 7. Jahrhundert wird in Palmprozessionen der Einzug Jesu Christi in Jerusalem gefeiert. Lebende Palmesel begleiten diese Umzüge urkundlich seit dem Jahr 970 und auch heute noch wird der Langschläfer zuhause als Palmesel bezeichnet.

Beliebte Familientradition: Palmbuschen binden

In jeder Region Österreichs werden zu Ostern Segenszweige, die sogenannten Palmbuschen, gebunden. Dafür eignen sich viele regionale Sorten grünender Zweige wie Salweide, Buxus, Thuje, Liguster, Kreuzdorn oder Erika. Kirchlich gesegnet werden die Zweige in Europa seit dem 9. Jahrhundert – und seit den 1960er-Jahren finden auch bunte Hobelscharten in den Buschen Verwendung. Der geweihte Palmzweig gilt im Volksglauben als besonders heil- und segenbringend. Daher steckt man sie unter den Dachstuhl, gräbt sie hinter dem Haus am Hang ein, wirft sie in den Wildbach oder steckt sie in den Acker oder die Weide.

Die Eier vom Heiligen Donnerstag

Eier, die am Gründonnerstag gelegt werden, haben eine besondere Bedeutung. Sie werden vielfach speziell für die Speisenweihe und den Verzehr am Ostersonntag verwendet. Sie sollen Mensch und Vieh vor Krankheit sowie Haus und Hof vor Unglück schützen. Zusätzlich wird am Gründonnerstag vorwiegend Grünes gegessen, wie Spinat mit Spiegelei oder eine Kräutersuppe.

Lasst die Osterspiele beginnen!

Am Ostersonntag prägten in früheren Zeiten gemeinschaftliche „Osterspiele“ das Festtagsgeschehen: Das ganze Dorf war auf den Beinen, um etwa die schnellsten und trickreichsten Läufer zu ermitteln, die mit einem Ei einen Hindernisparcours erfolgreich bewältigen mussten. Heute beschränken sich derartige Spiele weitgehend auf den familiären Bereich oder sind ganz verschwunden. Nur das Eierpecken erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, dabei darf im Gegensatz zu früher aber auch der Verlierer sein beschädigtes Ei behalten.

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