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Schon gewusst…?

Powerdrink Mandelmilch

Der Name „Mandelmilch“ ist nur zum Teil richtig. Denn es stecken zwar Mandeln, aber kein Tropfen Milch in dem weißen Getränk. In der EU ist diese Bezeichnung sogar unzulässig, weshalb diese Produkte häufig „Mandel-Drink“ genannt werden. Nicht nur bei Veganern und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten wird das gut verträgliche „Lifestyle-Getränk“ immer beliebter. Wir haben uns daher genauer angeschaut, was es mit dem Milchersatz auf sich hat.

Was man über Mandelmilch wissen muss:

Herstellung

Um Mandelmilch herzustellen, werden die Mandeln nicht gepresst, sondern sehr fein gerieben. Zuvor werden sie aber für ein nussigeres Aroma noch geröstet. Das Mandelmehl wird dann mit Wasser vermischt und eine Zeit lang stehen gelassen. So entstehen die milchige Konsistenz und Farbe. Nun muss die Mandelmilch nur noch abgeseiht werden, damit sie in ihrer reinsten Form fertig ist. Häufig kommen jedoch noch Süßungsmittel hinzu.

Gesundheit & Nährwert

Anders als tierische Milch und andere Milchalternativen wie Sojamilch hat Mandelmilch kaum allergene Stoffe: Sie enthält weder Laktose noch Milcheiweiß, Soja-Proteine oder Gluten. Deswegen ist sie ein besonders wichtiger Ersatz für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz oder Reizdarm leiden. An sich stecken in Mandeln viele gesunde Inhaltsstoffe. Durch den Herstellungsprozess werden diese jedoch zu einem großen Teil zerstört. Einige Hersteller reichern Mandel-Drinks daher mit Nährstoffen wie Kalium, Kupfer und Magnesium sowie Proteinen an. Je nach Rezeptur liegen Mandelgetränke in puncto Fettgehalt und Kalorien durchaus gleichauf mit Milch, enthalten aber etwas mehr Ballaststoffe. Wichtig ist außerdem, dass Mandelmilch die Aufnahme und den Stoffwechsel von Jod beeinträchtigen kann, daher ist sie bei Schilddrüsenerkrankungen und für Kleinkinder nicht zu empfehlen.

ein Glas Mandelmilch mit Mandeln vor einem Standmixer

Geschichte & Verwendung

In Spanien, Portugal und auf Sizilien kennt man Mandelmilch bereits seit Jahrhunderten. Früher war sie in der Fastenzeit die ideale Alternative zur Kuhmilch. Sie kommt genauso wie das tierische „Vorbild“ zum Einsatz und eignet sich für Desserts, zum Backen oder einfach fürs Müsli. Doch nicht nur in der Küche, auch in Pflege- und Beautyprodukten findet die pflanzliche Alternative zu Milch immer stärker Verwendung, da sie pflegend und rückfettend wirkt.

So kann man Mandelmilch selbst machen

Mandelmilch lässt sich ganz einfach selbst zu Hause herstellen. Für 1 Liter 250 g geschälte oder ungeschälte Mandeln in kaltem Wasser etwa acht Stunden quellen lassen. Wasser abgießen und anschließend 1 Liter heißes Wasser hinzugeben, pürieren und durch ein Tuch filtern – schon ist das Mandelgetränk trinkfertig! Je nach Geschmack kann man sie individuell würzen oder süßen. Als Gewürze eignen sich beispielweise Vanille und Zimt, als Süßungsmittel kann man pürierte Datteln oder Agavensirup verwenden.

 Tipp: Noch besser verträglich ist selbstgemachte Mandelmilch, wenn man die Mandeln vorher bis zu 48 Stunden einlegt und das Wasser alle 12 Stunden wechselt.

Unser Lieblingsrezept: Schoko-Bananen-Porridge mit Mandelmilch

Rezept für Frühstück Schoko-Bananen-Porridge mit Mandelmilch von Lidl Österreich

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