Raclette – Grillen wie die Schweizer von Lidl Österreich
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Raclette – Grillen wie die Schweizer

Zeit mit Familie und Freunden steht bei vielen an den Feiertagen zwischen Weihnachten und Silvester auf dem Programm. Da werden nicht nur die letzten Kekse verputzt, sondern die Liebsten auch gern mit aufwendigen Festtagsbraten und mehr verwöhnt. Doch nicht immer bleibt im Feiertagsstress ausreichend Zeit für ein mehrgängiges Menü. Als entspannte Alternative für die Gastgeber wird daher in vielen österreichischen Haushalten der Raclette-Grill angeworfen. Dann muss nur noch geschnippelt werden, bis sich die Tische unter den vielfältigen Zutaten biegen – für die Zubereitung ist nämlich jeder Gast selbst zuständig.

Und das Beste: So ist beim Raclette garantiert für jeden Geschmack etwas dabei …

Wissenswertes & Geschichte

Ehre, wem Ehre gebührt, und die geht bei der Erfindung des Raclettes – wie übrigens auch des Fondues – an die Schweizer. Einst genossen die Bergbauern auf der Alm nämlich ihren Käse, indem sie ihn über dem Lagerfeuer schmelzen ließen und dann mit einem Messer auf die Teller oder direkt auf die Brotscheiben „schabten“. Vom französischen Wort „racler“ für schaben oder kratzen leitet sich auch der Begriff Raclette ab.

Der Raclette-Grill

Heutzutage wird Raclette wohl nur mehr selten am offenen Lagerfeuer genossen. Stattdessen setzen Fans des Indoor-Grill-Erlebnisses auf moderne Technik in Form eines elektrischen Raclette-Grills. Diese bestehen aus einer Grillplatte aus Metall oder Stein und einer Abstellfläche für mehrere Raclette-Pfännchen darunter. Eine Heizspirale in der Grillplatte erhitzt den Raclette-Grill per Strom, wobei 1.200 Watt Leistung mindestens drin sein sollten. In Raclette-Sets sind außerdem Raclette-Schaber enthalten.

Die wichtigsten Raclette-Zutaten

Raclette ist viel mehr als nur Käse – eigentlich hat man bei den Zutaten freie Wahl. Manche Gemüsesorten müssen allerdings vorgegart werden, damit sie nach der kurzen Zeit im Raclette-Pfännchen oder auf der Grillplatte essfertig sind. Wir haben die geläufigsten Raclette-Ideen zusammengefasst:

Fleisch & Fisch:

  • Rinder-, Schweine-, Puten- und Hühnergeschnetzeltes
  • Würstel
  • Salami
  • Speckwürfel
  • Lachs
  • Garnelen
  • Shrimps

Gemüse & vegetarisches Raclette:

  • Zwiebeln
  • Champignons
  • Zucchini
  • Paprika
  • Tomaten
  • Mais

Käse:

  • Raclette-Käse
  • Gouda
  • Edamer
  • Emmentaler
  • am besten ein Mix aus mehreren Käsesorten!

Tipp: Schon mal Raclette mit Obst probiert? Mit Käse überbackene Ananas, Birnen, Weintrauben und Feigen sind ein echtes Geschmackserlebnis.

Beilagen & Saucen

Ähnlich wie beim Grillen im Sommer dürfen beim Raclette Brot und Erdäpfel als Beilagen nicht fehlen. Auch saure Essiggurken und -zwiebeln sowie Rohkost-Gemüsesticks aus Karotten und Gurken ergänzen die Zutatenliste fürs Raclette. Außerdem werden die mundgerechten Happen gern in verschiedene Saucen getunkt, wie beispielsweise Ketchup, Cocktailsauce, Knoblauchsauce oder Currysauce.

Tipp: Auf einem Raclette-Grill mit Steinplatte Pizzateig backen.

Raclette-Ideen für das Dessert

Auch für Süßes ist der Raclette-Grill zu gebrauchen – selbstverständlich erst nachdem die Reste des pikanten Hauptgangs entfernt wurden. Auf der Grillplatte brutzeln dann nicht mehr Steaks, sondern braten kleine Mini-Pancakes. In den Pfännchen lassen sich Nüsse und Obst in geschmolzenem Zucker und einem Schuss Fruchtsaft karamellisieren. Diese Leckereien sind bestimmt ein toller Abschluss für einen gelungenen Raclette-Abend!

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