Warenkunde Artikel über Schokolade – dunkle Versuchung von Lidl Österreich
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Schokolade – dunkle Versuchung

Von fast schwarz mit zartbitterer Note bis milchig hell mit vollmundiger Süße – Schokolade kann man sich in zahlreichen Schattierungen und Geschmacksrichtungen auf der Zunge zergehen lassen. Von ihrer Lieblingssüßigkeit verspeisen die Österreicher durchschnittlich fast 90 Tafeln pro Jahr. Schokolade wird dabei nicht nur roh genascht, sondern auch in Kuchen und Torten verwendet

Was man über Schokolade wissen muss:

Geschichte

Schokolade wird nicht umsonst als das „braune Gold“ bezeichnet: Bei den Azteken und Maya dienten Kakaobohnen als Zahlungsmittel. Diese mittelamerikanischen Völker bauten erstmals im 4. Jahrhundert Kakao an. Mit Chili, Vanille, Pfeffer oder Honig verfeinert, brauten sie daraus das Getränk „Xocolatl“. Mit den spanischen Eroberern kam dieser Trank nach Europa, wo er mit Zucker und Vanille gesüßt wurde. Das „Hitgetränk“ galt lange Zeit als Luxusgut. Die feste Schokoladentafel hingegen wurde erst 1848 erfunden.

Herstellung

Die Grundzutaten für Schokolade sind Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Die ersten beiden werden aus Kakaobohnen gewonnen, den Samen des Kakaobaums. Dieser wächst im tropischen Klima, genauer in den Regenwäldern Südamerikas und Afrikas. Nach der Ernte der Kakaofrüchte werden die Bohnen in Holzkisten gegärt (fermentiert) und anschließend getrocknet. Vor der Weiterverarbeitung werden sie geröstet, geschält und zu Brei gepresst. Dabei entstehen ölige Kakaobutter und Kakaotrockenmasse, die zu Kakaopulver gemahlen wird.
Je nach Schokoladensorte wird die Kakaomasse in unterschiedlichen Anteilen mit Zucker und Kakaobutter vermischt. Dunkle Schokolade hat einen Kakaoanteil ab 70 Prozent. Bei Milchschokolade liegt er bei etwa 25 Prozent, außerdem kommt noch Milchpulver hinzu. Weiße Schokolade hingegen besteht nur aus Kakaobutter, Milchpulver und Zucker.

Gesundheit & Nährwert

Dunkle Schokolade hilft gegen Stress, denn die darin enthaltenen sogenannten Kakao-Flavonoide hemmen den Anstieg der Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent eignet sich für den „Stressabbau“ am besten. Sie stärkt außerdem das Herz-Kreislauf-System und wirkt Ablagerungen an den Gefäßwänden entgegen. Allerdings hat dunkle Schokolade einen ähnlich hohen Kaloriengehalt wie Vollmilchschokolade und sollte deshalb in Maßen genossen werden. Etwa 25 Gramm – also ein Viertel einer Tafel – pro Tag sind die perfekte Ration, um von der positiven Wirkung des Kakaos zu profitieren.

Tipps für die Lagerung

Schokolade ist relativ empfindlich, vor allem gegenüber Temperaturschwankungen. Am besten wird sie luftdicht und lichtgeschützt zwischen 15 und 18 °C gelagert. Ab 25 °C schmilzt die enthaltene Kakaobutter und bildet einen weißlichen Film auf der Oberfläche – in der Fachsprache „blüht“ dann die Schokolade. Im Kühlschrank wiederum kristallisiert der Zucker aus. Da Schokolade schnell Fremdgerüche annimmt, sollte sie außerdem von anderen Lebensmitteln getrennt aufbewahrt werden. Unter idealen Bedingungen bleibt Schokolade etwa ein Jahr lang genießbar, dunkle Sorten auch länger. Dabei wird der schimmernde Glanz frischer Schokolade mit der Zeit „stumpf“ und matt.

Tipp: Alte Schokoladenreste zu bunter DIY-Bruchschokolade einschmelzen und eigene Schokosorten kreieren.

Infobox
Name: hergestellt aus den Samen des Kakaobaums, Familie der Malvengewächse
Saison: ganzjährige Ernte
Nährwert: ca. 530 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für Herz-Kreislauf-System, Zellschutz, bei Stress
Unser Lieblingsrezept: Originelles Schoko-Fondue mit Chili-Aroma

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