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Sellerie – die würzige Wurzel

Beitrag Warenkunde über Sellerie von Lidl Österreich

Als Zutat für Suppen und vielleicht noch im Waldorfsalat, so kannte man lange Zeit den Sellerie. Doch das Wurzelgemüse kann noch viel mehr und schmeckt auch als Rohkostsnack mit Dips, in Gemüsesäften oder einfach als Beilage. Den charakteristischen nussig-scharfen Geschmack und Duft erhält der Sellerie von vielen ätherischen Ölen – je kleiner er geschnitten wird, desto intensiver das Aroma.

Gesundheit & Nährwert

Sellerie galt bereits im alten Ägypten als Heilpflanze gegen Rheuma und Gicht. Tatsächlich wirkt das enthaltene Kalium harntreibend und entwässernd – Vorsicht also bei Nierenleiden. Auch gegen Bluthochdruck wird das Wurzelgemüse eingesetzt. Der hohe Ballaststoffgehalt und entzündungshemmende Antioxidantien machen ihn außerdem zu einem kalorienarmen Magenschoner. Eisen, Kalzium und Vitamin C stärken darüber hinaus das Immunsystem.

Herkunft & Sorten

In seiner Heimat Europa wird Sellerie bereits seit Jahrtausenden angebaut. In der österreichischen Küche ist der Knollensellerie mit einer großen, rübenförmigen Wurzel mit gelblich-grauem Fruchtfleisch am beliebtesten. Eine kleinere Knolle hat Stangensellerie, dessen fleischige Blattstiele verzehrt werden. Schnittsellerie mit seinen feinen Blättern ist wiederum ein reines Gewürzgemüse.

Tipps für Kauf & Lagerung

Knollensellerie wird bereits meist ohne Blätter und Nebenwurzeln angeboten. Hier sollten die Schnittstellen frisch und unverfärbt sein. Knackiger Stangensellerie weist eine weißlich-hellgrüne Farbe auf und bricht, sobald man ihn vorsichtig biegt. Tipp: Mittelgroße Exemplare sind weniger faserig. Bei der Lagerung liebt es Sellerie kühl und dunkel. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er – in Frischhaltefolie gewickelt – bis zu zwei Wochen haltbar. Allerdings nimmt bereits nach 5 bis 7 Tagen der Nährstoffgehalt rapide ab.

Zubereitung & Verzehr

Sowohl Knollen- als auch Stangensellerie kann roh und gegart genossen werden. Vor der Weiterverarbeitung in Suppen, Schmorgerichten, Salaten oder als Wurzelgemüse-Beilage wird Knollensellerie geschält. Stangensellerie wird unter fließendem kaltem Wasser gründlich abgewaschen und kann im Prinzip wie Spargel zubereitet werden. Doch auch als Rohkoststicks sind die knackigen Stangen bei „Diäthaltern“ beliebt.

Tipp: Getrocknete Sellerieblätter geben ein tolles Gewürz ab.

Infobox
Name: Echter Sellerie (Knollensellerie auch Wurzelsellerie oder Zeller; Stangensellerie auch Stauden- oder Bleichsellerie), Familie der Doldenblütler
Saison: Mai bis November
Nährwert: ca. 19 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut bei Rheuma, Gicht, Bluthochdruck und für den Magen
Unser Lieblingsrezept: Selleriesalat

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