rohe Süßkartoffeln kullern aus Jutesack auf Holztisch
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Schon gewusst…?

Süßkartoffel – die gesunde Knolle

Süßkartoffeln – auch Batate genannt – wachsen zwar wie unsere heimischen Erdäpfel unter der Erde, gehören aber im Gegensatz zu den hiesigen Nachtschattengewächsen zur botanischen Familie der Windengewächse. Als eine von wenigen Wurzelfrüchten weisen sie einen natürlichen süßen Geschmack auf. Das süße Gemüse bringt so eine ganz neue Note auf unsere Teller.

Wissenswertes über die Süßkartoffel:

Gesundheit & Nährwert:

Die Süße haben die orangen Knollen ihrem hohen Stärkegehalt zu verdanken. Zudem sind sie reich an Antioxidantien, die Entzündungen im Körper vorbeugen, und enthalten viel Vitamin A, C, E und diverse B-Vitamine. Zink, Kalium, Calcium und Magnesium sind ebenfalls ein wichtiger Inhaltsstoff. Ein weiterer Pluspunkt von Süßkartoffeln ist ihre natürliche Folsäure. Sie kommt vor allem werdenden Müttern zu Gute, denn Folsäure unterstützt die gesunde Entwicklung von Embryos.

Bauer gräbt Süßkartoffeln aus Feld aus

Herkunft & Sorten:

Christoph Kolumbus brachte die Süßkartoffel vor über 500 Jahren von Südamerika nach Europa. Heute werden weltweit über 120 Millionen Tonnen geerntet – damit gehört das Knollengemüse zu den beliebtesten Wurzel- und Knollengemüsesorten. In Europa werden sie hauptsächlich in Spanien und Portugal angebaut. Je nach Sorte haben Bataten eine gelbliche, orangefarbene oder rote Schale und ein weißliches bis orangerotes Fruchtfleisch.

violette Süßkartoffeln mit weißem Fleisch mit Jutesack

Tipps für Kauf & Lagerung:

Frische Süßkartoffeln sind fest und haben eine glatte Schale ohne Triebe oder faulige Stellen. Schon beim Einkauf sollte man darauf achten, nicht zu große Mengen mit nach Hause zu nehmen. Denn der hohe Wassergehalt verkürzt die Lagerzeit im Vergleich zu normalen Kartoffeln erheblich. Grundsätzlich sollten Süßkartoffeln an einem trockenen und dunklen Ort bei 18-22 °C gelagert und innerhalb von ein bis zwei Wochen verarbeitet werden. Auch, weil sie mit der Zeit erheblich an Nährwert und Aroma verlieren. Wer gerne länger etwas von dem Gemüse haben möchte, kann es auch vorkochen und in Scheiben geschnitten oder zu Kartoffelpüree verarbeitet einfrieren.

Zubereitung & Verzehr:

Bis vor Kurzem galt die Süßkartoffel noch als Exot, mittlerweile ist sie aber in immer mehr Gerichten zu finden. Wie auch ihr Namensvetter, die Kartoffel, lässt sie sich auf vielfältige Arten zubereiten: Sie schmeckt gekocht, gebraten, gebacken, frittiert und sogar als Suppe. Im Vergleich zu Erdäpfeln verkürzt sich die Garzeit je nach Größe um rund ein Drittel.

Tipp: Wenn man die Süßkartoffeln gründlich wäscht, kann man die Schale mitessen.

Unser Lieblingsrezept: Gefüllte Süßkartoffeln

Name: Süßkartoffel (auch Batate, Weiße bzw. Rote Kartoffel oder Knollenwinde), Familie der Windengewächse
Saison: ganzjährig aus Import
Nährwert: ca. 86 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut bei Entzündungen, für einen ausgeglichenen Blutzucker- und Cholesterinspiegel, das Immunsystem, die Muskeln und in der Schwangerschaft

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