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Warenkunde

Topinambur – die Schlankmacher-Knolle

Erdapfelgroße Knollen mit braun-violetter Schale, die wie eine Mischung aus Süßkartoffeln und Ingwer aussehen: Dieses seltsame Frucht ist in der Gemüseabteilung immer häufiger anzutreffen. Sie heißt Topinambur – übrigens mit Betonung auf der letzten Silbe – und ist eine Verwandte der Sonnenblume. Das weißliche Fruchtfleisch ist bissfest wie eine Karotte und erinnert geschmacklich an Artischocken und Maroni.

Was man über Topinambur wissen sollte:

Gesundheit & Nährwert

Topinambur ist ein echtes Superfood, das besonders die Verdauung positiv beeinflusst. Die fett- und kalorienarme Knolle enthält nicht nur viele Ballaststoffe, sondern auch Inulin, das den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen lässt. Daher ist sie perfekt für Diabetiker und die Diätküche. Wichtige Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium und Kalzium stärken das Immunsystem; die enthaltene Salicylsäure wirkt zudem entzündungshemmend.

Herkunft & Sorten

Der (oder die) Topinambur wurde nach einem brasilianischen Indianerstamm benannt, denn die Knolle stammt vermutlich ursprünglich aus Mittelamerika. Im 17. Jahrhundert brachten sie Franzosen nach Europa, wo sie als Vorläufer der Erdäpfel zum Grundnahrungsmittel wurde. Später als Tierfutter verwendet, wird Topinambur heute für die moderne Küche wiederentdeckt. Der weltweite Anbau konzentriert sich vor allem auf Nordamerika, Asien und Australien. In Europa wird Topinambur in Deutschland, den Niederlanden, Südfrankreich und der Schweiz kultiviert. Unter den rund 120 Sorten sind Topstar, Bianka und Gute Gelbe sehr beliebt.

Tipps für Kauf & Lagerung

Beim Kauf von Topinambur sollte auf eine gleichmäßige, unbeschädigte und glänzende Schale sowie eine pralle Knolle geachtet werden. Tipp: Hell gefärbte Sorten schmecken milder als dunkle. Das winterfeste Wurzelgemüse wird am besten kühl und dunkel gelagert. In ein feuchtes Tuch gewickelt, ist es im Kühlschrank etwa 4 bis 5 Tage haltbar, im Keller einige Wochen, tiefgefroren bis zu einem Jahr.

Zubereitung & Verzehr

Der leicht süßliche Geschmack von Topinambur geht im rohen Zustand ins Erdige und geröstet ins Nussige. Außerdem kann man die Knolle braten, kochen, frittieren, backen und pürieren und in Salaten, Suppen, Aufläufen oder einfach als Beilage verwenden. Vor jeder Zubereitung sollte sie gut gewaschen und Erdreste abgebürstet, bei einem empfindlichen Magen außerdem die essbare Schale entfernt werden. Nach kurzem Blanchieren in heißem Wasser lässt sie sich leicht ablösen. Geschmacklich harmoniert sie beispielsweise mit Petersilie, Muskat, Senf und Minze.

Tipp: Damit sich das Fruchtfleisch nicht an der Luft verfärbt, mit Zitronensaft oder Essig beträufeln.

Name: Topinambur (u.a. auch Jerusalemartischoke, Erdartischoke, Erdbirne, Indianerknolle), Familie der Korbblütengewächse
Saison: Oktober bis März
Nährwert: ca. 30 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für die Verdauung, Diabetiker, das Immunsystem
Unser Lieblingsrezept: Cremige Topinambursuppe mit Rosmarin

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