ein Kopf Weißkraut auf Holztischfläche von Lidl Österreich
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Warenkunde

Weißkraut – Vitaminspender im Winter

Weißkraut oder Weißkohl? Egal, das Wintergemüse hat nicht nur mehrere Namen, sondern auch sehr viele gesunde Inhaltsstoffe. Die lange Haltbarkeit machte es einst sogar zum geeigneten Vitaminlieferanten für weite Seereisen. Früher galt Weißkraut außerdem als günstiges Armeleuteessen, doch heute lassen es sich auch Gourmets schmecken. Gut so, denn der traditionelle Begleiter zu deftigen Speisen hat es in sich!

 

Was man über Weißkraut wissen muss:

zwei Köpfe Weißkohl auf dem Feld

Gesundheit & Nährwert

Ganz klar, sein charakteristisches Kohlaroma hat das Weißkraut von den ätherischen Ölen. Doch was steckt noch darin? Vor allem sehr viel Vitamin C: Von allen Kohlsorten hat Weißkohl den höchsten Vitamin-C-Gehalt, enthält außerdem Kalium, Zink, Eisen und wertvolle Antioxidantien. Dieses Nährstoffpaket macht das Winterkraut zu einem Boost für die Abwehrkräfte. Dank seiner Ballaststoffe und komplexen Kohlenhydrate sättigt Weißkraut nicht nur gut, sondern ist für den Darm eine Wohltat und kurbelt die Verdauung an.

ein Kopf Weißkraut wird am Feld geerntet

 Herkunft & Sorten

Vermutlich stammen die bis zu zwei Kilo schweren Krautköpfe aus den westeuropäischen Küstengebieten und dem Mittelmeerraum. Heute ist Weißkraut bis nach Japan und in die USA verbreitet. Ursprünglich handelte es sich um ein reines Wintergemüse, aber mittlerweile gibt es frühere und spätere Sorten. Viele Lokalsorten, wie beispielsweise das Oststeirerkraut oder das Seibersdorfer Kraut, sind heute fast gänzlich verschwunden. Eine sehr geschätzte Sorte, die auch als der „Spargel“ unter den Krautsorten bezeichnet wird, ist das Braunschweiger Kraut. Es zeichnet sich durch seinen besonders milden Geschmack aus.

ein Kopf Weißkraut in Nahaufnahme mit Wassertropfen darauf

Tipps für Kauf & Lagerung

Ein frischer Weißkohlkopf ist fest und geschlossen und hat hellgrüne, knackige und glänzende Blätter, die beim Biegen brechen. Da Weißkraut nur sehr langsam verdirbt, diente es früher als wichtiges Nahrungsmittel im Winter. Bei rund 1 °C im dunklen Keller bleibt es bis zu sechs Monate haltbar, im Gemüsefach des Kühlschranks immerhin drei Monate. Einen angeschnittenen Kopf kann man – in ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt – rund drei Wochen aufbewahren. Noch länger genießbar bleibt Weißkraut, wenn es zu Sauerkraut verarbeitet und eingelegt wird.

gebratenes Weißkraut mit Kräutern auf schwarzer Steinplatte

Zubereitung & Verzehr

Weißkraut lässt sich auf viele Arten genießen: roh im Salat, gekocht, gedünstet oder frisch gepresst als Saft. Bekannte Krautgerichte sind etwa Krautsuppe, Krautstrudel oder Krautfleckerl. Rohes Weißkraut verträgt übrigens nicht jeder – kurzes Blanchieren in Salzwasser macht es allerdings bekömmlicher. Und das Erhitzen hat einen weiteren positiven Effekt: Während nämlich bei allen anderen Gemüsearten Vitamin C durch Garen zerstört wird, entsteht bei Kopfkohlarten dadurch erst das Vitamin C, da Kohl im Rohzustand nur eine Vorstufe des Vitamins C enthält. Um jedoch die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren, sollte man Weißkohl möglichst schonend zubereiten und nicht zu lange kochen.

Tipp: Auch als Sauerkraut ist Weißkraut leichter verdaulich, außerdem hilft Kümmel gegen die blähende Wirkung.

Unser Lieblingsgericht: Aus Weißkraut wird Sauerkraut

Sauerkraut selbst machen Gärtopf Weißkraut lagern Lagerung gesund

Ob zu Schweinebraten, Knödeln oder Geselchtem: Sauerkraut ist ein Klassiker der österreichischen Küche. Am besten verzehrt man es möglichst frisch und unerhitzt, weil sonst die probiotischen Milchsäurebakterien darin absterben. Dabei sind sie es, die das Sauerkraut so gut für die Verdauung machen.
 

Weitere Rezepte: Warmer oder auch kalter Krautsalat ist ein weiteres Traditionsrezept aus Österreich.

Name: Weißkraut (auch Weißkohl, Kappes, Kabis oder einfach Kraut genannt), Familie der Kreuzblütengewächse

Saison: ganzjährig anbaubar, aber besonders ertragreich im Herbst und Frühwinter (August bis November)

Nährwert: ca. 25 Kalorien pro 100 g

Gesundheit: gut für die Verdauung, das Immunsystem und den Zellschutz

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