Zimt in Stangen mit Schleife und gemahlen in einer Schale von Lidl Österreich
Beitrag gemerkt
Beitrag merken
Schon gewusst…?

Zimt – der Exot der Weihnachtszeit

Ob als Zutat im Glühwein oder beim Backen, gerade in der Weihnachtszeit ist Zimt sehr beliebt. Er gilt als eines der ältesten Gewürze überhaupt und war lange Zeit nur den Reichen an den höchsten Feiertagen vorbehalten. Da auch Weihnachten dazu zählt, ist für uns das Aroma – das übrigens auch im typischen Cola-Geschmack steckt – untrennbar mit diesem Fest verbunden. Dabei hat’s das Weihnachtsgewürz nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich echt drauf!

Das solltet ihr über Zimt wissen:

Gesundheit

Während Zimt in der indischen Ayurveda-Medizin bereits lange verwendet wird, wissen bei uns viele gar nicht, wie gesund er tatsächlich ist: Das Gewürz hat nämlich einen wärmenden und auch schmerzlindernden Effekt. Es wirkt zudem heilend bei Erkältungssymptomen und fördert die Durchblutung sowie die Verdauung. Außerdem wurde wissenschaftlich bestätigt, dass das „Weihnachtsgewürz“ hilft, den Blutzucker zu senken. Bei Überdosierung drohen jedoch Kopfschmerzen und im schlimmsten Fall sogar Leberschäden.

Herkunft & Sorten

Die Kunst der Zimtgewinnung aus der Rinde des Zimtbaumes wurde lange geheim gehalten. Dabei werden die jungen Triebe bzw. der ausgewachsene Stamm des Zimtbaumes geschält und die innere Rinde getrocknet. Dadurch rollt sie sich ein und eine Zimtstange entsteht. Der Zimtbaum stammt ursprünglich aus Sri Lanka, ehemals Ceylon – daher auch der Name Ceylon-Zimt. Dort und in Burma, Indien und Bangladesch wächst auch heute noch diese besonders aromatische Sorte mit dem fein süßlichen Geschmack. Chinesische Sorten, genannt Kassia-Zimt, schmecken hingegen herber und kräftiger. Außerdem zählen die Karibik und die subtropischen Gebiete Asiens zu den Anbaugebieten.

Tipps für die Lagerung

Wie alle Gewürze sollte Zimt gut verschlossen, trocken und vor Licht geschützt gelagert werden. So bleibt er zwei bis vier Jahre frisch und aromatisch, wobei sich Stangenzimt sogar länger hält. Am Geruch merkt man auch, ob man ihn noch verwenden sollte: Wenn der Duft verflogen ist, ist das Gewürz zwar nicht abgelaufen, aber es schmeckt nicht mehr.

Zubereitung & Verzehr

Zimt ist entweder in Stangen (Ceylon-Zimt) oder gemahlen (Kassia-Zimt) erhältlich. Stangenzimt sollte man nach dem Kochen entfernen. Traditionell kommt das „Weihnachtsgewürz“ bei uns eher bei süßen Gerichten zum Einsatz, etwa bei Bratäpfeln und natürlich Keksen wie Zimtsternen. Doch es lohnt sich auch bei herzhaften Gerichten wie Geflügel, Wild oder Suppen, ihn aus dem Gewürzregal zu holen. In der orientalischen Küche gilt er ohnehin als Allrounder und macht von Lamm bis Couscous vieles so richtig schmackhaft. Außerdem enthalten viele Gewürzmischungen Zimt, beispielsweise Currygewürz.

Tipp: Zimtgeschmack harmoniert perfekt mit Vanille, Muskat, Kurkuma und Nelken.

 Name: Zimt, auch Zimmet oder Kaneel, aus der Rinde des Echten (Ceylon-) oder Chinesischen (Kassia-)Zimtbaums, Familie der Lorbeergewächse
Saison:
ganzjährig
Nährwert:
ca. 247 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: gut für den Kreislauf, die Durchblutung, die Verdauung, den Blutzucker und bei Erkältungen
Unser Lieblingsrezept:
Warmer Milchreis mit Äpfeln und Zimt

Empfohlene Beiträge:

Mehr zum Thema:

Weitere Beiträge für dich:

Rezept des Tages: 12. Dezember 2018
Mahlzeit, Österreich!
Maroni-Rahmsuppe
To Top

Hey! Schön,
dass du da bist!

Social Login

E-Mail Login


Neu bei uns?

Werde Teil unserer Community und sichere dir exklusive Vorteile. Jetzt Registrieren.

Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. Alle Details dazu findest du hier. In deinen Browsereinstellungen kannst du die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK