Ein kleiner Teller mit Zitronen von Lidl Österreich
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Warenkunde

Zitrone – saures Früchtchen

Wenn uns das Leben Zitronen gibt, machen wir nicht nur Limonade draus. Die knallgelbe Zitrusfrucht kann nämlich noch viel mehr: als Würzmittel für Fisch, Salat und Fleisch, als vitaminreicher Gesundmacher und sogar als Putz-Helferlein.

Die Vitamin-C-Bombe

Am bekanntesten ist die Zitrone für ihren hohen Gehalt an Vitamin C, was sie zum heißen Tipp für die Erkältungszeit macht. Neben dem Immunsystem unterstützen die Inhaltsstoffe die Verdauung, das Herz, die Muskeln und die Nerven bei der Arbeit. Antioxidantien binden außerdem freie Radikale und verlangsamen so die Zellalterung.

Kulturgeschichtliches zur Zitrone

Die Zitrone stammt wie alle Zitrusfrüchte aus Südostasien, genauer dem Nordosten Indiens. Mit mehreren tausenden Jahren Anbaugeschichte zählt sie zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. In der Antike bereits im Mittelmeerraum bekannt, kam sie später mit den Kreuzfahrern nach Europa. Angebaut werden Zitronen in südlichen Ländern wie Spanien, Zypern, Griechenland und Italien. Im Winter werden sie etwa aus Argentinien, Südafrika und Uruguay importiert.

Wichtiges für den Zitronenkauf

Wie bei allen Früchten sollte beim Kauf auf Druckstellen und Schimmel geachtet werden. Zitrusfrüchte sollten möglichst reif gepflückt – und auch gekauft – werden, weil sie nicht nachreifen. Der Glanz der Schale verrät übrigens mehr über den Reifegrad als die Farbe. Jedoch wird manchmal mit Wachs nachgeholfen; diese Zitronen müssen aber speziell gekennzeichnet werden. Wer die Zitronenschale verwenden will, sollte unbedingt pestizidfreie Bio-Zitronen kaufen. Achtung: „Unbehandelt“ bezieht sich nur auf die Zeit nach der Ernte, nicht die davor.

Zitronen daheim richtig lagern

Zitronen kommen zwar aus dem warmen Süden, fühlen sich zur Lagerung aber im Kühlen wohler. Zwischen 10°C und 15°C bleiben sie sogar bis zu drei Monate genießbar. Ganz wichtig: Im Kühlschrank finden sie es eindeutig zu kalt. Zitronenhälften mit der Schnittfläche nach oben aufbewahren und vor der Weiterverwendung den eingetrockneten Teil wegschneiden. Zitronensaft hingegen lässt sich ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Achtung: Je länger Zitronen gelagert werden, desto weniger Vitamin C enthalten sie.

Tipp: Zitronensäure hat sich als Wundermittel gegen hartnäckigen Kalk bewährt. Mit einer Zitrone eingerieben oder mit Zitronensaft beträufelt, strahlen Armaturen und Wasserkocher wieder wie neu.

Name: Zitrone (selten auch Limone), Gattung der Zitruspflanzen
Saison: Importfrucht
Nährwert: ca. 35 Kalorien pro 100 g
Gesundheit: Gut fürs Immunsystem, die Verdauung und gegen die Zellalterung
Unser Lieblingsrezept: Avocado-Zitronen-Dressing

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